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03.10.2019

Besuch der Indiendelegation beim Landesvorstand

Die Indiendelegation mit dem Nationalpräses Father Antony Raj, dem Vorsitzenden des Kolpingwerkes Indien Perakalapudi Ramesh und dem Projektleiter Michael Avokiam haben im Rahmen eines Besuches beim Kolping Landesvorstand am 01.10.2019 die Anwesenden neueste Informationen zu den Indienprojekten gegeben.

Indien ist eines der Länder, die einen größten Zuwachs an Mitgliederzahlen zu verzeichnen haben. Kolping ist in Indien, insbesondere in Bangalore und Munbai, seit 21 Jahren aktiv.

Die Mitgliederzahlen sind inzwischen auf 40780 Mitglieder angestiegen. Allein in Bangalore ist die Zahl der Mitglieder von 773 im Jahr 2015 auf heute 1345 angestiegen. In den ersten 9 Monaten wurden in Bangalore 7 neue Kolpingsfamilien gegründet.

Kolping arbeitet in Indien mit vielen Patenorganisationen zusammen. Soziale Probleme, Umweltprobleme und auch ökonomische Probleme werden dort in das Blickfeld genommen.

Kolping unterstützt dort mit Gründungsdarlehen den Weg in die Selbständigkeit, bietet Unterstützung beim Hausbau, den Ausbau von sanitären Anlagen, wobei hier vorangestellt werden muss, dass zahlreiche Häuser in Indien auch heute noch nicht einmal über eine Toilette verfügen. Es werden Schulungen im Finanzwesen, zur Hygiene, zu Brandschutzmaßnahmen und Verhaltensweisen bei Bränden ebenso angeboten wie Hilfestellungen zur richtigen Haltung von Rindern und Hühnern. Auch bei der Förderung der Frauenrechte ist Kolping aktiv.

Es wurde ein Lehrbauernhof geschaffen, wo Hilfen zur Züchtung, dem Fruchtwechsel und der richtigen Düngung der Felder gegeben werden. Auch werden die Menschen geschult, wie Energie durch Solaranlagen erzeugt werden kann. Da viele indische Bauern aufgegeben haben, da sie von den erwirtschafteten Erträgen nicht mehr leben konnten, werden diese angehalten, nicht aufzugeben und es werden Hilfestellungen gegeben, wie diese trotz der Auswirkungen durch den Klimawandel mit vermehrter Dürre und Flutkatastrophen ihren Lebensunterhalt mit der Bestellung der Felder und der Viehhaltung sicherstellen können. Junge Mädchen werden besonders gefördert und zu Näherinnen ausgebildet.

Angestrebt wird derzeit der Bau eines Schulungszentrums mit Trainings- und Konferenzräumen sowie Hotelzimmern auf 3 Etagen. Der Grundstein hierfür soll noch in diesem Jahr gelegt werden. Ermöglicht wurde dieses auch durch die Unterstützung des Landesverbandes, der in den letzten 2 Jahren jeweils die Hälfte der zugsagten festen finanziellen Unterstützung in dieses Projekt investiert hat.

Da die Amtszeit von Father Antony Raj im Oktober diesen Jahres endet, nutzte er die Gelegenheit, sich beim Landesverband für die alljährliche grßzügige Unterstützung der Projekte in Indien zu bedanken.

Text & Fotos: Monika Südback-Hörmeyer

Ergänzend zu diesem Bericht empfehlen wir den zweiten Tätigkeitsbericht des Fachausschusses `Internationalität und Eine Welt´, zu finden auf unserer Startseite bei den Themen im Fokus! 

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