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VORplus

Jährlich treffen sich die Vorsitzenden zum Meinungs- und Gedankenaustausch

Oldenburger Kolpingvorsitzende treffen sich in Barßel

Verbandseigene Themen dieses Mal Schwerpunkt

Am 24. September war die Kolpingsfamilie Barßel Ausrichter der jährlich stattfindenden Tagung für Vorsitzende der Kolpingsfamilien im Oldenburger Land. Das die VORplus Tagung eine wichtige Veranstaltung ist, die dem Meinungs- und Gedankenaustausch dient, darüber waren sich die 54 Teilnehmer einig.

Der gerade gewesene 109. Oldenburger Kolpingtag in Cappeln war Anlass Rückschau zu halten und Resümee zu ziehen für kommende Kolpingtage. „Quo vadis Kolpingtag“ unter diesem Thema lud die Landesvorsitzende Gaby Kuipers ein über den Stellenwert der Kolpingtage nachzudenken und in Workshops zu erarbeiten, wie Kolpingtage in Zukunft gestaltet werden können, um innovativ zwischen Tradition und Moderne bestehen können. Eingeleitet wurde die Gruppenarbeit zuvor mit einem Impulsreferat durch den Geschäftsführer des Kolpingwerkes Andreas Bröring, der die wechselhafte und bewegte Geschichte von Gesellenbundesfest hin zum heutigen Kolpingtag skizzierte.

Im Studienteil am Nachmittag gaben Kurzreferate durch Fachreferenten Impulse, die trotz der eher theoretischen Inhalte auf rege Diskussion stießen. Zum Thema ‚Finanz- und Steuerrecht – Worauf hat eine Kolpingsfamilie zu achten‘ berichtete Herr Stefan Lampe vom Offizialat Vechta. Über die Grundlagen des Vereinsrechts sprach Dipl. Finanzwirt Stefan Haskamp, Vechta. Beide Themen gaben noch einmal Hilfestellungen bei der Erstellung der neuen Satzung. Einen weiteren Impuls gab Marén Feldhaus vom Kolpingbildungswerk über Förderrichtlinien und Bezuschussung von Bildungsmaßnahmen im Offizialat und animierte damit noch einmal die Bildungsarbeit in den Kolpingsfamilien wieder verstärkt in den Blick zu nehmen.

Abschließende Kurzinformationen u.a. zur Neukonzeption der Landeswallfahrt und zur neuen Mitgliederwerbekampagne ‚Kolping! – Mein.Dein.Unser‘ beendeten die Tagung.

Zum Ausklang lud der Landesvorstand die angereisten Vorsitzenden und Kassierer ein zu einem offenen Kaffee trinken in der Kolpinglounge.

„ Flüchtlinge im Oldenburger Land – was kann Kolping tun?“

Am 10.10.2015 fand die VORplus-Tagung des Kolping Verbandes Land Oldenburg in den Räumlichkeiten von Kolping-Jugendwohnen in Oldenburg statt. 55 Teilnehmer aus den einzelnen Kolpingsfamilien, darunter auch zahlreiche aus dem Bezirk Vechta und Cloppenburg, hatten die Möglichkeit, Erfahrungen miteinander auszutauschen und nach Lösungsmöglichkeiten für Probleme bei der Vorstandsarbeit vor Ort zu suchen.

Im Mittelpunkt der Tagung stand aber auch das aktuelle politische Thema der Flüchtlingsproblematik. Hierzu berichtete Dietmar Fangmann, Referent für Migration / Integration vom Landescaritasverband über die Situation der Flüchtlinge, die in unsere Region kommen. Abgesehen davon, dass fast jeder Flüchtling eine lange beschwerliche Reise mit teils nicht vorstellbaren traumatischen Erlebnissen hinter sich hat, müssen diese danach oft noch ein langwieriges und teils rechtlich schwieriges Asylverfahren durchlaufen. Auch wenn jedem Bürger und insbesondere Christen klar sein sollte, dass niemand seine Heimat freiwillig aufgibt und verlässt, kommt es dafür, ob die Flucht mit einem erfolgreichen Asylverfahren endet, entscheidend darauf an, aus welchem Herkunftsland der Flüchtling kommt. Wegen der sogenannten Dublin-III-Verordnung ist zudem entscheidend, wo in Europa er erstmals registriert wurde. Der Asylantrag kann nämlich nur in einem europäischen Land, in der Regel dem Ersteinwanderungsland, gestellt werden. Abgesehen davon sollte aber jeder Flüchtling bis dahin zumindest auf menschenwürdige Aufnahmebedingungen und ein Umfeld treffen, in welchem er willkommen geheißen wird. Kritisiert wurde die Einstellung der Seenotrettung „ Mare Nostrum“ obgleich diese im ganzen Jahr weniger gekostet hätte, wie der G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Im Anschluss daran stellte Frau Regina Bunger von der Gemeindecaritas, Dekanat Friesoythe, bereits bestehende Projekte hier vor Ort vor, wie dem Cafe International in Garrel, Friesoythe und dem Saterland. Es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, in welcher Form Flüchtlinge unterstützt und ihnen Hilfe angeboten werden kann. Deutlich wurde, dass Aktivitäten und Hilfsprojekte, auch von weiteren Verbänden, wie Kolping, gewünscht und notwendig sind. Nicht aus den Augen gelassen werden sollte aber immer, wo gibt es bereits welche Hilfen und wie können weitere Hilfsangebote mit bestehenden koordiniert und vernetzt werden.

Bereits jetzt bestehen in den Kolpingsfamilien Visbek, Cappeln, Garrel und Mühlen Hilfsangebote für Flüchtlinge und nach dieser Veranstaltung werden wohl noch weitere Kolpingsfamilien dem Engagement auf diesem Gebiet folgen.

Auch der Abschlussgottesdienst der Veranstaltung mit dem Landespräses Stefan Jasper-Bruns stand ganz unter dem Motto „ Verbunden mit den Menschen, die ihren Mutterboden verlassen mussten, verbunden mit den Menschen, die auf der Flucht sind.“

Die Vorlage des Referenten kann bei Bedarf im Kolpingbüro angefordert werden.

Ansprechpartner

Andreas Bröring
Andreas Bröring
Geschäftsführer
Kolpingstr. 14
49377 Vechta
Tel.: 04441 872-273
Fax: 04441 872-458
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`Wer Mut zeigt, macht Mut´, dieses Wort Adolph Kolpings stärkt Menschen in ihrem Engagement in den Kolpingsfamilien.

 
 
 

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