Kolping-Akademie
 
 
 
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Aus- und Weiterbildung

Lernen und Bildung vermitteln wichtige Erfahrungen und erweitern den eigenen geistigen Horizont

Offizielle Einweihung der Einrichtung Kolping Jugendwohnen in Oldenburg

Gastfreundschaft und Gemeinschaft
Kolping Jugendwohnen bietet Chancen für Auszubildende

Oldenburg, 24.6.: Seit August 2014 ist das Kolping Jugendwohnen in der Kaiserstraße in Betrieb, gestern wurde es offiziell von Weihbischof Heinrich Timmerevers und Kolping-Präses Pfarrer Stefan Jasper-Bruns eingeweiht. „Wenn Kolping was anpackt, wird es immer ordentlich“, beglückwünschte der Weihbischof die Verantwortlichen. Über einhundert Gäste konnten Geschäftsführer Norbert Kötters und Hausleiterin Mechtild Koopmann begrüßen – darunter Vertreter der Stadt, der Handwerks- und Landwirtschaftskammern, Kreis- und Landespolitiker und Mitglieder regionaler Kolpingfamilien. Dabei dankten sie allen Sponsoren, die das Haus unterstützt hatten, wie der Landesparkasse zu Oldenburg, dem Poco-Möbelmarkt und Kolpingfamilien aus Barßel und Ammerland.

Jugendwohnen sei der Kerngedanke des Kolpingwerkes, unterstrich Harold Ries, Vorsitzender des Kolping-Diözesanverbandes. „Da wollten wir dabei sein.“ Zusammen mit dem Oldenburger Kolpingwerk und dem Kolpingbildungswerk Land Oldenburg tritt sein Verband als Träger der Einrichtung auf. „Das Neue reizt“, bestätigte auch Uwe Slüter, Geschäftsführer des Kolping-Diözesanverbandes. Es sei ein tolles Projekt, daher hätten damals die zuständigen Gremien alle Finanzierungsbeschlüsse einstimmig genehmigt. Das Oldenburger Haus sei bundesweit als einziges Kolping Jugendwohnen in einem Mietobjekt untergebracht, erklärte er. Tatsächlich gehört das Haus der Weser-Ems Union, die das in den 1960er Jahren in Bahnhofsnähe errichtete sogenannte Herdbuchhaus in einer fünfmonatigen Aktion auf eigene Kosten von einem Bürogebäude in ein modernes Wohnheim umgewandelt hatte. „Kolping hat das Haus vorerst für zwölf Jahre gemietet“, bestätigte Wolfgang Vorwerk, Vorsitzender des Oldenburger Kolpingbildungswerkes. Mit dem Haus Jugendwohnen hat das Kolpingbildungswerk im Oldenburg seinerzeit den Anstoß gegeben, jungen Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf  sondern darüber hinaus auch ein Zuhause auf Zeit zu bieten. Die Idee Kolpings mit den damaligen Gesellnhäusern findet so den heutigen Erfordernissen entsprechend seine konsequente Fortsetzung.
In hellen und großzügigen Zimmern ist jetzt Platz für 47 junge Menschen, die von auswärts kommen und in Oldenburg eine Ausbildung machen. Die Zimmer sind auf sechs Etagen verteilt, ihre Durchschnittsgröße beträgt 18 m², die meisten verfügen über ein eigenes Bad. Dazu kommen Gemeinschaftsräume wie Küchen, ein Speise- und ein Billardraum. Auf einer Etage sind die Zimmer auch behindertengerecht umgebaut.

„Für auswärtige Jugendliche ist die Ausbildung in einer fremden Stadt oft eine große Herausforderung“, erklärte Anna kleine Schlarmann als Vorsitzende der Kolpingjugend Land Oldenburg. „Viele leiden unter Heimweh und dem Verlust des sozialen Umfeldes. In der Gemeinschaft sind solche Probleme besser zu bewältigen“. Das Haus würde jungen Menschen ein nötiges Zuhause schaffen, machte auch Weihbischof Heinrich Timmerevers in seiner Ansprache klar. „Und ein Zuhause meint nicht nur vier Wände, sondern ein Beziehungsangebot, das Begleitung, Gemeinschaft und Freundschaft anbietet.“

Achtzig Prozent der Bewohner in Jugendwohnheimen beenden erfolgreich ihre Ausbildung, weit mehr als es ohne Jugendwohnen der Fall wäre. „Wir leisten damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung in der Region“, zeigte sich Wolfgang Vorwerk überzeugt. So wohnen hier ab August auch zwölf Jugendliche aus Italien und Spanien, die in einem sechswöchigen Praktikum herausfinden wollen, ob sie sich eine Ausbildung in Deutschland vorstellen können. Bis alle Zimmer mit Auszubildenden belegt sind, können sich auch Blockpraktikanten und Studenten hier einmieten.

Weitere Informationen unter http://www.jugendwohnen-oldenburg.de/

Quellenangabe: Ludger Heuer


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